Rene Kollarits
 
Rene Kollarits
Rene Kollarits
 

 

 

 

Rene Kollarits
   
Rene Kollarits   Rene Kollarits
 
Home PHILOSOPHIE Gedichte
Aktuell

...Gedichte zum Nachdenken und Weiterdenken



Unbeständigkeit PDF Drucken

 

Unbeständigkeit

Im spielenden Bache da lieg ich, wie helle!
Verbreite die Arme der kommenden Welle,
Und buhlerisch drückt sie die sehnende Brust.
Dann trägt sie ihr Leichtsinn im Strome darnieder;
Schon naht sich die zweite und streichelt mich wieder,
Da fühl ich die Freuden der wechselnden Lust.

O Jüngling, sei weise, verwein nicht vergebens
Die fröhlichsten Stunden des traurigen Lebens,
Wenn faltterhaft je dich ein Mädchen vergißt.
Geh, ruf sie zurücke, die vorigen Zeiten!
Es küßt sich so süße der Busen der zweiten,
Als kaum sich der Busen der ersten geküßt.

(Johann Wolfgang von Goethe)


 
Ich ging im Walde PDF Drucken

 

 Ich ging im Walde

Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt' es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Ich grub's mit allen
Den Würzlein aus.
Zum Garten trug ich's
Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 
Bücher dieser Welt PDF Drucken

 

Bücher dieser Welt

Alle Bücher dieser Welt bringen dir kein Glück,
doch sie weisen dich geheim in dich selbst zurück.
Dort ist alles, was du brauchst, Sonne, Stern und Mond,
denn das Licht, danach du frugst, in dir selber wohnt.
Weisheit, die du lang gesucht in den Bücherein,
leuchtet jetzt aus jedem Blatt - denn nun ist sie dein.

(Hermann Hesse)

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 6
 
Rene Kollarits   Rene Kollarits
 
  Rene Kollarits   Rene Kollarits