Zeronic
"The Price of Zeitgeist"Album-VÖ: 20.02.2009 (Label: commitment, Vertrieb: Hoanzl)
For all the Rolling Stones, all the lonely singers, all the pretty CEOs and the make up artists at the late night shows.
(„swingers“)Die zweifach Amadeus nominierten zeronic sind mit ihrem dritten Studioalbum "The Price of Zeitgeist" dort angekommen, wo sie immer hin wollten. Sie haben ihr großes Popalbum gemacht. Ein Popalbum mit Witz und Köpfchen. „Seit ich Songs schreibe, wollte ich ein Album machen, das klare Popsongs mit den Inhalten verbindet, die mich wirklich beschäftigen - so direkt wie möglich. Ein Album, das funktioniert wie ein Gespräch“, meint Songwriter und Sänger Mik Tanczos, der das Album auch selbst produziert und abgemischt hat. Die Sicherheit und den Mut zu diesem Schritt hat er sich unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Depeche Mode Produzent Gareth Jones geholt, mit dem die Band zuvor in Österreich und London im Studio war, wo sie auch bereits gefeierte Gastspiele in den besten Clubs der Stadt gegeben haben. „Wir haben in diesen Wochen in London mehr über Popmusik gelernt, als in den Jahren davor. Irgendwie ist uns danach der Knopf aufgegangen und die Angst vor unserem kreativen Selbst schien wie verflogen“, so Mik. Die zehn neuen Songs auf „The Price of Zeitgeist“ klingen gewohnt stilsicher, nur deutlich flotter, eleganter und pointierter als alles, was die Band bisher veröffentlicht hat. Getragen werden die Stücke nach wie vor von der charismatischen und sicheren Stimme von Mik Tanczos, zeronic haben aber das Tempo ordentlich erhöht und die treibende Kraft der Akustik Gitarren, Synthesizer und Backgroundchöre für sich entdeckt. Die Geister von Bowie, Ferry und Morrissey tänzeln zwar um die Songs herum, jedoch haben sich zeronic durch ihr präzises Songwriting und den Mut zur musikalischen und textlichen Klarheit eine Eigenständigkeit erarbeitet, die berechtigte Hoffnung auf eine österreichische Popband mit internationaler Zukunft macht. Mik Tanczos singt auf dem neuen Album ungeschönt vom Leben seiner Protagonisten, aber vielleicht auch ein bisschen von unserem eigenen: - von der vom Neoliberalismus gebeutelten Generation im Titeltrack und Opener The price of zeitgeist („Oh, don´t raise your fist, I could recommend you a very good therapist“) - von gefährlichen Tanzschritten auf den üblichen Trampelpfaden in No step forward two steps back („Boy, if steak is your favourite dish, why go out to fight for fish? Soon you will get divorced and the fish is no longer yours.“) - von denen, die es ja nur gut mit uns meinen in Life is too short to believe you („He does not know how to love, but he does know how to drink. He does not know where his ex is, but he could help me to save taxes.“) - von der bemutternden Liebe junger Frauen zu Draufgängern im hymnischen This is no good love („You don´t need to be free, if you can have a girl like me“) - von Sinn oder Unsinn eines ausschweifenden Rock n Roll Lifestlyes in Swingers („Sex and drugs don´t bring us happiness, but it took us too long to find out“) - von den Sorgen und Nöten moderner, urbaner Karrierefrauen in Mirrors everywhere („You have a favourite pair of jeans, I bet. And you know that jeans don´t fit when you are fat.“) - von der Enttäuschung landflüchtiger junger Menschen, wenn Sie in die Metropolen ziehen in City of Art („They say that you are beautiful, they say you are a city of art. But art can´t buy me friends.“) - von männlichen Auswahlkritierien für Langzeitbeziehungen in She´s the one („She´s the one, she´s got big boobs, she takes me out, she buys me fruit“) - vom Leben der vielfliegenden Business Traveller in The tale of the money man („I once had a son, but he never called me dad. He might have had his reasons for that“) - von der Ausweglosigkeit endgültig zerbrochener Beziehungen in der berührenden Abschlussballade Sick lover boy („You can tell her, that you love her and that you will always be there. But she won´t care“) Statt sich Sorgen um die Zukunft der Musik zu machen, haben zeronic scharf nachgedacht und ein euphorisches Album voller potentieller Singles aufgenommen. Fans von intelligenter Popmusik werden derzeit kaum etwas Unterhaltsameres in den Regalen finden. Tracklist
01 The price of zeitgeist 02 No step forward, two steps back 03 Life is too short to believe you 04 This is no good love 05 Swingers 06 Mirrors everywhere 07 City of art 08 She´s the one 09 The tale of the money man 10 Sick lover boy Label: Commitment Vertrieb: Hoanzl VÖ: 20.02.09 Tour ist in Planung, die ersten Live-Termine sind hier: zeronic sind:
Mik Tanczos (Vocals, Guitars, Synths) Rainer Kossits (Guitars) Paul Palermo (Drums) Live werden sie unterstützt von Thomas Womser (Bass) und Christoph Zechner (Synths) Bio
Die drei Spätzwanziger von zeronic können bereits auf eine bewegte Bandgeschichte zurückblicken. Mit gerade mal zwanzig Jahren hatten sie mit ihrem gefeierten Debutalbum „High life“ und der Single „zero“ ihren ersten großen Indie-Hit und wurden dafür prompt für den österreichischen Musikpreis Amadeus nominiert. Die Band erspielte sich in den folgenden zwei tourintensiven Jahren ein großes Fanpublikum. 2002 wurde von zeronic auch jedes große Festival in Österreich bespielt. (Wiesen, Frequency, Donauinselfest uva.) 2003 erschien mit „Feel the nothing“ der Nachfolger zu „High life“ und wurde ebenfalls für den Amadeus nominiert. Die drei Singles mit den dazugehörigen Videos aus dem Album unterstützten die Band auf ihrer bisher größten Tour 2004. 2005 holen zeronic den Londoner Produzenten Gareth Jones (u.a. Produzent von Depeche Mode, Nick Cave und Erasure) nach Österreich, um mit ihm gemeinsam ihre neue Single „images of girls“ zu produzieren. Zum Mixdown ging es für Gareth Jones und Mik Tanczos wieder nach London in die legendären Studios von MUTE. Die Single öffnet auch die Türen zur englischen Musik-Community und Einladungen zu prestigeträchtigen Gigs (vom „White Heat“ Club im West End über die „Buffalo Bar“ in Islington bis zum legendären „Dublin Castle“ in Camden) folgen und werden unvergessliche Abende für die Band. Ab 2006 arbeitet die Band an ihrem neuen Album und spielt nur mehr ausgewählte Konzerte (Nova Rock, Dublin Castle / London, Birdland Wien) Am 20. Februar 2009 erscheint das langerwartete dritte zeronic Album “The Price of Zeitgeist”.
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